Sheesha-Info
Wie der Name bereits erahnen lässt, schützt dieses Teil vor Wind.
Genauer betrachtet, schützt er die obenliegende Kohle vor Zugluft und Wind.
Unerwünschte Zugluft kann dazu führen, dass die Kohle übermäßig zum Glühen angeregt wird und dass dadurch die Temperatur im Tabak zu hoch wird.
Folge: Der Tabak entwickelt einen scharfen Geschmack… Außerdem verkürzt sich dadurch die “Standzeit” der Kohle; d.h. dass man weniger lang blubbern kann!
Blubbert man seine Sheesha im Freien, wäre es möglich, dass die Kohle vom Wind einfach vom Tabaktöpfchen geweht wird.
Das Sieb dient als Auflagefläche und zur Trennung von Kohle und Tabak. Nur so wird die für Sheeshas typische, so genannte indirekte Verbrennung erreicht.
Alternativ kann man aber auch Alufolie in ein oder zwei Lagen verwenden. Im Test hat zweilagige Alufolie in Verbindung mit der “kleinen” Kohle, ein sehr gutes Blubberergebnis erzielt.
Der Tabakkopf besteht meist aus Ton (kann aber auch z.B. aus Messing / Blech sein) und hat ein oder mehr Löcher im Boden. Hierhinein packt man den zum Rauchen bestimmten Tabak. Meist muss der Kopf zum Befestigen mit einem Pappstreifen passend gemacht werden – oder man hat eine passende Gummidichtung mit dabei.
Kopfdichtung (Sie hat nichts mit nem Auto zu tun, auch wenn der Name das vermuten liese….)
Nein, sie dichtet den Tabakkopf zum Rauchrohr hin ab.
Schlauchdichtung
Sie dichtet den Übergang zwischen dem Schlauch und dem Pfeifenkörper ab
Gefäß- oder BowldichtungSie dichtet den Pfeifenkörper zur Bowl hin ab.
Alle genannten Dichtungen sorgen dafür, dass keine “falsche Luft” gezogen wird, was den Blubberspaß beeinträchtigen würde…
Der Pfeifenkörper; das eigentliche Kernstück der Pfeife ist der Pfeifenkörper mit dem Rauchrohr. Er besteht meist aus verchromtem Kupfer oder Messing. Das Rauchrohr hat eine Art Filterwirkung, da sich an den Wänden Inhaltstoffe (Nikotin, Teer…) des Rauches ablagern. Da diese Räckstände den Geschmack des Tabaks negativ beeinflussen können, genügt es nicht, nur den Pfeifenkörper von außen zu reinigen!
Der Schlauch…
Je länger, umso besser! Für’s bequeme Rauchen Muss. Früher war der Schlauch an seinen Mundstücken häufig mit Stoff überzogen und des öfteren mit diversen orientalischen Stickmustern o.ä. gestaltet. Mittlerweile sind die Mundstücke der meisten importierten Sheesha-Schläuche aus Holz und haben eine Metallspitze und für die Metallspitzen wiederum gibt es Aufsätze aus Kunststoff. Bei regelmäßigem Austausch der Aufsätze sollte die Hygiene gewährleistet sein. Die Verwendung der Kunststoffaufsätze ist natürlich freiweillig.
Unseres Wissens gibt es vier verschiedene Schlaucharten. Der Unterschied besteht im verwendeten Material des Mittelstückes:
- Aus Leder; sieht zwar edler aus (ist auch teurer), aber trotzdem sollte der Schlauch eher weniger mit Wasser gereinigt werden, da feuchtes Leder bekanntlich hart und spröde wird.
- Aus Pappe; wird im Laufe der Zeit brüchig. Der Schlauch kann nicht mit Wasser gereinigt werden, da sonst die Pappe durchweichen würde.
- Aus Kautschuk; wohl die häufigste anzutreffende Art, zumindest in unseren Breiten.
- Aus Kunststoff; ist zwar etwas schwerer und auch etwas teurer als der Pappkollege, dafür aber auch sehr robust im Hinblick auf die Wasserverträglichkeit.
Allerdings lässt sich es nicht ausschließlich vom Material des Schlauches ableiten, ob ein Schlauch Wasserverträglich ist oder nicht. Wir haben schon erlebt, dass selbst Kautschukschläuche nach der Reinigung mit Wasser “zu bröseln” begannen, was beim Blubbern sehr unangenehm sein kann. Meine Theorie ist, dass es sich hierbei nicht um Rost, sondern um abgelöste Tabakrückstände handelt.
Ich persönlich bin mittlerweile davon abgekommen, den Schlauch meiner Sheesha durchzuspülen. Stattdessen reinige ich den Schlauch mit Druckluft und setze nur noch am Mundstück und am Anschluss die Reinigungsbürste ein; allerdings ohne Wasser zu verwenden…
Nach oben